Einpressen von Muttern und Bolzen

Bolzenpressmaschine
Bolzenpressmaschine
  • Es ist keine Wärmeeinwirkung nötig wie z. B. beim Punktschweißen.

  • Die Positionen der Bauteile sind sehr genau, da die Löcher vorher mit CNC-gesteuerten Maschinen gestanzt bzw. gefräst werden. Es werden keine Schablonen benötigt.

  • Es ist kein Problem, eine Mutter M8 mit einem nur 1 mm dicken Blech zu verpressen.

  • Es bilden sich keine Korrosionsstellen.

 

Das Einpressen ist ein Verfahren, das man auch Druckfügen nennt. Hierbei wird ein speziell verzahntes Bauteil, z. B. eine Mutter oder ein Gewindebolzen, in ein gestanztes oder gefrästes Loch gesteckt und mit einer Kraft, die axial auf das Bauteil wirkt, mit dem Werkstück verpresst (kalt verformt).

 

Die speziell geformten Einpressteile verbinden sich derart mit dem Werkstück, dass ein Lösen nur noch mit Gewalt möglich ist. Diese Methode hat gegenüber anderen Verbindungstechniken die o. g. Vorteile.

 

Es lassen sich auch Bolzen in Sacklöcher verpressen, so dass diese von der anderen Bauteilseite aus nicht sichtbar sind.